Am Donnerstagabend, 27. März, trafen sich bis zu 100 Leute, um gemeinsam zu essen und gegen die akute Wohnkrise, gegen Verdrängung, Kündigungen und Räumungen zu protestieren.
Es wurden Reden gehalten, Essen verteilt, zusammen geredet, gegessen und getrunken. Es wurde dabei zur grossen Wohndemonstration vom Sa. 5. April (12:30 Uhr Steinberggasse, Winterthur, danach 14:00 Uhr Rathausbrücke Zürich) aufgerufen.
Es gab mehrere Info-Tafeln, die über die massiven Mietzinssteigerungen in den renovierten SKKG/Terresta-Wohnungen aufklärten. Auch wurde eine Wohnzimmer-Kunstinstallation installiert.
Denn wenn wir aus unseren Zuhause fliegen, sehen wir uns auf den Strassen wieder.
Die Redebeiträge informierten unter anderem über die akute Räumungsdrohung gegen die selbstverwalteten Häuser in dieser Stadt. Allen voran will die Stefanini-Stiftung SKKG das älteste besetze Haus, die General-Guisanstrasse 31, auch Gisi genannt, räumen und alle Bewohner:innen & die Kultur-Raum-Nutzer:innen auf die Strasse stellen. Das ist aber unser Haus und wir werden es nicht kampflos hergeben.
Die Redebeiträge riefen auch dazu auf, am 1. Mai in grosser Zahl auf die Strasse zu gehen. Denn nicht nur werden wir über die Lohnarbeit, die ständig angehobenen Mieten, Lebensmittel-, Energie- und Krankenkassenkosten ausgebeutet. Es ist auch in ganz Europa eine massive Kriegstreiberei auf unseren Rücken im Gange und die Faschist:innen gewinnen überall an Macht. Wir lassen uns durch ihre Angriffe und Vereinzelungsversuche nicht spalten und gehen dagegen Jahr für Jahr auf die Strasse. Alle am 1. Mai in den revolutionären Block des Antikapitalistischen Bündnisses.
Wir sehen uns am Samstag zur Wohndemo zuerst mit kurzer Kundgebung auf der Steinberggasse um 12:30 und nehmen dann alle zusammen den Zug an die Demo in Zürich. Denn egal wo wir wohnen, wir müssen uns gegen Vertreibung und die Wohnkrise organisieren, wenn wir die Stadt nur für Reiche verhindern wollen.